AGILEMENT vs. die dunkle Seite: Ziele erreichen statt Ziele haben

Lesezeit ca. 1:10 min

AGILEMENT vs die dunkle Seite
AGILEMENT vs die dunkle Seite

 

Vor einiger Zeit hatten wir „Bilder und Worte“ zum AGILEMENT-Vortrag in der Stadthalle in Leonberg versprochen, hier nun das Video zum ersten Teil des Vortrags: Andreas Kellner spricht über seine dunkle Seite und was Selbstorganisation mit AGILEMENT in seinem Leben geändert hat.

Mit Selbstorganisation gegen unsere dunkle Seite

„Das Geheimnis, wie wir mit unserer dunklen Seite fertig werden, ist also, sie genauso zu behandeln, wie alle äußeren Hindernisse, die sich uns tagtäglich in den Weg stellen. Es geht darum, konkrete, funktionierende und einfache Lösungen für ebenso konkrete Probleme zu finden und anzuwenden. Das funktioniert bei dem, was da jeden Tag von außen auf uns einprasselt. Es funktioniert aber genauso auch gegen unseren inneren Gegner.“

Mit diesem Credo verabschieden wir uns für 2017 und verweisen für mehr auf das Video. Wir wünschen allen Lesern, Kunden und Freunden ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in 2018!

Dr. Andreas KellnerAndreas Kellner ist Vater zweier Töchter, promovierter Politikwissenschaftler und Geschäftsführer dreier Firmen. Selbstorganisation war für ihn lange reine Notwehr, heute gibt er Seminare zum Thema.

Der Kampf um Aufmerksamkeit – Was ist die Fallhöhe? (2)

Lesezeit ca. 0:50 min

Kampf um Aufmerksamkeit
Kampf um Aufmerksamkeit – Was ist die Fallhöhe?

 

Wir hatten an dieser Stelle bereits versucht, dem Phänomen „Kampf um Aufmerksamkeit“ etwas näher zu kommen; diesem Gefühl des „Alle wollen etwas von mir“, das für viele von uns Alltag ist.

Leschs Kosmos: Burn Out – wo der Kampf um Aufmerksamkeit enden kann

Einer der intelligentesten Köpfe im deutschen Fernsehen, Professor Harald Lesch, geht in seiner Dokumentation über die scheinbare „Mode-Diagnose“ Burn Out vom gleichen Alltagsphänomen aus: Dem Gefühl des „Alle wollen etwas von mir“, das uns in die Überforderung und in schlimmeres treiben kann. Das ca. 30 min. lange Video lohnt in jedem Fall. Leschs Empfehlungen, wie man aus dem Teufelskreis der täglichen Überforderung entrinnen kann, möchten wir allerdings etwas hinzufügen: Ein Minimum an Selbstorganisation. Mehr dazu in Kürze.

Mehr zum Thema:

Der Kampf um Aufmerksamkeit

Dr. Andreas KellnerAndreas Kellner ist Vater zweier Töchter, promovierter Politikwissenschaftler und Geschäftsführer dreier Firmen. Selbstorganisation war für ihn lange reine Notwehr, heute gibt er Seminare zum Thema.

Der Kampf um Aufmerksamkeit (1)

Lesezeit ca. 1:50 min

Kampf um Aufmerksamkeit
Kampf um Aufmerksamkeit

 

Kampf um Aufmerksamkeit? Was ist das und was hat das mit uns zu tun, die wir uns um die Organisation unseres (Arbeits-)Alltags kümmern wollen und müssen? Nun, kurz gesagt, der Kampf um unsere Aufmerksamkeit ist einer der wichtigsten Gründe, warum wir uns überhaupt mit dem Thema Selbstorganisation beschäftigen müssen. Aber zunächst einmal müssen wir den Kampf um Aufmerksamkeit als solches verstehen.

Kampf um Aufmerksamkeit – Ökonomie der Information

Eine Google-Suche zum „Kampf um Aufmerksamkeit“ liefert uns – Dank Wikipedia – den Hinweis, dass wir es hier mit einem Begriff der Informationsökonomie zu tun haben. Das bedeutet, dass davon ausgegangen wird, dass unsere Aufmerksamkeit eine knappe und ökonomisch verwertbare Ressource ist und gleichzeitig „soziales Kapital“ darstellt.

Zu Deutsch: Aufmerksamkeit ist einerseits („soziales Kapital“) eine Frage des Status. Mehr Aufmerksamkeit = mehr gesellschaftlicher Status.  Mithin die Lebensader aller Massenmedien und die nazistische Triebkraft hinter jedem YouTube oder Instagram-Sternchen. Der Kampf um Aufmerksamkeit ist also in diesem Sinne Grund für menschliches Handeln.

Kampf um Aufmerksamkeit – Alle wollen etwas von uns

Auf der anderen Seite ist der Kampf um Aufmerksamkeit der ständige Versuch von Medien, Apps, Programmen usw. etwas zu bekommen, was für die (meist) ökonomischen Interessen hinter diesen Aufmerksamkeitsheischern lebensnotwendig ist. Wenn also in den Grundeinstellungen aller Apps, die wir so benutzen, immer alle Benachrichtigungseinstellungen so getroffen sind, hat das den gleichen Grund, wie die Tatsache, dass die Werbung im Fernsehen immer lauter übermittelt wird, als der Film rundherum:

Nur wenn etwas unsere Aufmerksamkeit erhält, hat es die Möglichkeit, uns zu beeinflussen, zum Kaufen zu verführen, oder unsere Zeit anderweitig und schlussendlich meist in der Hoffnung auf unser sauer verdientes Geld zu verschwenden.

Wo bleiben wir im Kampf um Aufmerksamkeit?

Soweit zu dem, was andere von uns wollen. Aber was ist mit uns? Mit dem, was wir wollen, was uns wichtig ist? Tatsache ist, dass die Dinge, die unsere Aufmerksamkeit eigentlich am meisten verdienen, nämlich die Dinge, die uns selbst wichtig sind, im Kampf um Aufmerksamkeit durch die schiere Masse dessen, was auf uns einprasselt, bedroht sind. Wir kommen also nicht umhin, uns zu fragen, wie wir uns im Kampf um eines unserer wertvollsten Güter, unsere Aufmerksamkeit, positionieren wollen. Dazu in Kürze mehr an dieser Stelle.

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