Ein aussergewöhnliches AGILEment-Seminar

AusserGewöhnlich Berlin
AusserGewöhnlich Berlin

Am 23. Juni 2017 findet in unserer Heimatstadt Berlin ein aussergewöhnliches AGILEment-Seminar statt. Denn wir feiern das verflixte 7. Jahr Mitgliedschaft bei „AusserGewöhnlich Berlin“.

AusserGewöhnlich Berlin ist ein Netzwerk für Kooperationen, Inspirationen und Berliner Werte. Sozusagen ein virtuelles Dorf in unserer Großstadt, in dem man sich kennt und vertraut.

Das Konzept ist einfach, aber dennoch genial:

  • Inspirierende Mitglieder: Berlin ist eine vielseitige Stadt, genauso wie die Menschen die dort leben. Man inspiriert sich gegenseitig, man hilft einander, ist immer offen und stetig integer.
  • Zukunft Berlin: Es ist eine Kunst die Stadt wachsen zu lassen, ohne den besonderen Spirit zu zerstören. Das versucht AusserGewöhnlich Berlin umzusetzen.
  • Kiez-Konzept: Das außergewöhnliche Salonkonzept vernetzt die Mitglieder und Gäste wie nirgends anders – ganz wie in einem Berliner Kiez
  • Abenteuer Berlin: Die Salons führen an außergewöhnliche Orte, die so einzigartig sind, wie Berlin

Wir freuen uns auf ein tolles Seminar am 23. Juni in unseren Räumlichkeiten in Berlin Lichterfelde-West und heißen die Mitglieder von AusserGewöhnlich Berlin herzlich willkommen!

Und: Ja, der Rest der Republik ist auch ganz ok ;-).

Blick ins AGILEment-Buch, Teil 2: Notwendigkeiten

Notwendigkeit
Notwendigkeit

Notwendigkeiten akzeptieren

Als die „Deutsche Bahn AG“ noch „Bundesbahn“ hieß, vielleicht auch noch danach, jedenfalls aber vor einiger Zeit, konnte man in den Gängen vieler Züge eine ins Deutsche übersetzte und säkularisierte Version eines Gebets des amerikanischen Theologen Reinhold Nie-buhr (1892-1971) lesen:
Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Eisenharter Realismus in Glückskeks-Verpackung

So in etwa war es da zu lesen und wir haben uns mehr als einmal gefragt, ob die Fahrgäste mit diesen Zeilen bereits vor dem Eintreten einer Zugverspätung von der Meuterei abgebracht werden sollten.
Auf den ersten Blick klingt das Ganze jedenfalls arg nach einem zu lang geratenen Glückskeks-Vers.

Schaut man genauer hin oder versucht – ganz im Sinne Niebuhrs, übrigens – diese Bitte zur Leitmaxime des eigenen Handelns zu machen (wenn der Diebstahl bei Kant für den Moment gestattet sein möge), sieht die Sache schon anders aus. Zum Vorschein kommt nämlich ein geradezu eisenharter Realismus, der uns damals in der Bahn recht unsanft auf folgende Tatsache hinwies: Dass man sich wohl vor allem zu Studienzeiten den Luxus leisten kann, das Reich der Notwendigkeit zwar anzuerkennen, dessen Herrschaft aber vor allem als eine über die anderen wahrzunehmen, weniger über einen selbst.

Lektion in Demut

Mit mittlerweile längst mühsam gelernter Demut geben wir es zu: Ja, es gibt Dinge, die (selbst) wir nicht ändern können. Und dazu – Achtung: Nächste Schein-Selbstverständlichkeit – gehört die Tatsache, dass in der Realität die Zeit, die uns zur Verfügung steht, immer begrenzt ist.

Mehr zur begrenzten Zeit und den Konsequenzen in einigen Tagen an dieser Stelle. Das AGILEment-Buch (bei Amazon vorbestellen) erscheint am 5. Mai.

Mehr zum Thema:

Blick ins AGILEment-Buch, Teil 3: Nur 24 Stunden

Blick ins AGILEment-Buch, Teil 1: Worum es im Leben geht

Dr. Andreas Kellner

Andreas Kellner ist Vater zweier Töchter, promovierter Politikwissenschaftler und Geschäftsführer dreier Firmen. Selbstorganisation war für ihn lange reine Notwehr, heute gibt er Seminare zum Thema.

Bedeutsamkeit – Fehlt der Eisenhower-Matrix eine Dimension?

Eisenhower Matrix
Die Eisenhower-Matrix

Bedeutsamkeit fehlt: Rory Vaden, einer der prominentesten Autoren und Sprecher in der US-„Szene“ rund um Zeitmanagement und Selbstorganisation, hält die Eisenhower-Matrix als Priorisierungs-Grundlage für nicht mehr ausreichend (Video auf YouTube ansehen).

Dinglichkeit, Wichtigkeit, Bedeutsamkeit?

Aus Vadens Sicht müssen die klassischen Dimensionen „Dringlichkeit“ und „Wichtigkeit“ um die Dimension der „Bedeutsamkeit“ („significance“) erweitert werden, um zu gewährleisten, dass wir bei der Priorisierung alle für uns wichtigen Triebkräfte und Motive einbeziehen.

Rory Vaden - Wichtigkeit, Dringlichkeit und Bedeutsamkeit
Rory Vaden – Wichtigkeit, Dringlichkeit und Bedeutsamkeit

Vaden stellt dabei auf Situationen ab, von denen er sagt, dass wir in ihnen weniger rational als vielmehr emotional priorisieren und erzählt – brillanter Redner, der er ist – eine rührende Geschichte dazu. In dieser fragt die Tochter eines Freundes von ihm diesen, als er gerade das Haus verlassen will: „Papa, musst Du heute zur Arbeit?“

Bedeutsam = langfristig wichtig?

Dies sei eine Situation, so Vaden, in der wir unter Beibehaltung der Eisenhower-Dychotomie von „Wichtigkeit“ und „Dringlichkeit“ keine korrekte Entscheidung treffen könnten, sondern nur dann, wenn wir „Bedeutsamkeit“ als weiteres Kriterium gelten ließen. Bedeutsam seien Dinge, die sich nicht durch ihre Wichtigkeit, noch ihre Dringlichkeit, sondern durch ihre langfristige Bedeutung für uns auszeichneten. Eben wie in Vadens Beispiel die Zeit, die man nicht mit Arbeit, sondern mit der Familie verbringt und die sich – so offenbar die Vorstellung – erst langfristig als wichtig erweist.

Das klingt zunächst plausibel, aber zur gleichen Zeit hat man bereits Mühe, sauber begrifflich zwischen wichtig und bedeutsam zu unterscheiden. Und in der Tat ist fraglich, ob man diese dritte Dimension der Priorisierung wirklich benötigt. Denn warum sollte, um beim Beispiel zu bleiben, die mit dem Kind verbrachte Zeit nicht unter „wichtig“ fallen? Es gibt keinen Grund, es sei denn, man wollte das Private generell weder als wichtig, noch dann wohl auch als dringend gelten lassen oder etwas wichtiges generell als immer nur kurzfristig von Bedeutung fassen.

Dringend und wichtig sind genug!

Vaden hat mit seiner Dimension der „Bedeutsamkeit“ auf den wichtigen Umstand hingewiesen, dass für uns Dinge Wichtigkeit haben können, die weder ausschließlich rational zu bewerten sind, noch ihre Wichtigkeit bereits nach kurzer Zeit zeigen. Wenn wir formulieren, was unsere Ziele sind, was also für uns wichtig ist, werden weder emotionale Beweggründe noch langfristige Wirkung uns dazu bringen, etwas nicht als Ziel gelten zu lassen, und das ist gut so.

In der Konsequenz erweist sich die Dimension der Wichtigkeit, wenn sie nur weit genug verstanden wird, als absolut ausreichend, um alles, was Vaden mit seiner Bedeutsamkeit meint, miteinzubeziehen. Bleiben wir also bei den Dimensionen „wichtig“ und „dringend“; denn: if it’s not broken, don’t fix it.

Dr. Andreas Kellner

Andreas Kellner ist Vater zweier Töchter, promovierter Politikwissenschaftler und Geschäftsführer dreier Firmen. Selbstorganisation war für ihn lange reine Notwehr, heute gibt er Seminare zum Thema.

Kostenloses Tool für sicheres und schnelles Priorisieren: Choicing

Mit Choicing jede Liste in drei Schritten priorisieren, ohne nachzudenken:

Schritt 1:

Unsere kostenlose Choicing-Version im Internet aufrufen.

Priorisieren mit Choicing: Schritt 1
Priorisieren mit Choicing: Schritt 1

Schritt 2:

Die Elemente, die Sie priorisieren wollen, eingeben oder einkopieren (z.B. E-Mail-Betreffzeilen oder „To do“-Listen aus dem Mailprogramm, bzw. aus der Aufgabenverwaltung, wenn Ihre Software das Kopieren zulässt).  Dann „Choicing jetzt erstellen“ klicken.

Priorisieren mit Choicing: Schritt 2
Priorisieren mit Choicing: Schritt 2

Schritt 3:

Auf der linken Seite so lange Ihren Favoriten aus den angebotenen Optionen anklicken, bis die Liste komplett priorisiert ist.

Priorisieren mit Choicing: Schritt 3
Priorisieren mit Choicing: Schritt 3

Fertig!

Priorisierte Liste ausdrucken und abarbeiten.

Priorisieren mit Choicing: Fertig

Video-Anleitung zu Choicing auf YouTube ansehen.

Dr. Andreas Kellner

Andreas Kellner ist Vater zweier Töchter, promovierter Politikwissenschaftler und Geschäftsführer dreier Firmen. Selbstorganisation war für ihn lange reine Notwehr, heute gibt er Seminare zum Thema.

Blick ins AGILEment-Buch, Teil 1: Worum es im Leben geht

AGILEment: Buch-Cover
AGILEment: Buch-Cover

Am 5.5. kommt das Buch zu AGILEment bei beingoo heraus (bei Amazon kaufen); wir werden an dieser Stelle immer wieder Ausschnitte daraus bringen.

Worum es im Leben geht

Worum geht es eigentlich? Wenn wir schon so fragen, können wir die Frage auch gleich ganz oben aufhängen. Also nochmal: Worum geht es eigentlich im Leben?

Nun, beginnen wir mit den Dingen, um die es sicher nicht geht: Projekte, Prozesse, Aufgaben, E-Mails, Meetings, Berichte, Termine, Phasenplanungen, Meilensteine, Arbeitsessen, Telefonkonferenzen und andere solche Dinge, die – so ahnen wir – eigentlich nie Selbstzweck für uns sein sollten, aber es irgendwie schaffen, einen Löwenanteil unserer Zeit zu beanspruchen.

Ziele

Und worum geht es nun – im Leben: Es geht um die Dinge, die uns wirklich wichtig sind, unsere Ziele. Genauer gesagt, um das Erreichen unserer Ziele. Dabei ist es völlig egal, ob ein Ziel groß, klein, beruflich, geschäftlich, privat, langfristig oder kurzfristig ist. Wichtig ist allein, dass es unser Ziel ist, dass wir es erreichen wollen. Damit ist nicht gesagt, dass wir uns nicht Ziele von andern zu Eigen machen können oder sollen; das ist in der Realität sogar sehr oft so. Der Knackpunkt ist hier das „Eigen“: Woher das Ziel kommt, ist nicht entscheidend, entscheidend ist, noch einmal, dass ein Ziel jetzt und hier unser Ziel ist, dass wir es sind, die es erreichen wollen.

Warum Selbstorganisation und Zeitmanagement?

Aber kann nicht ein gutes Zeitmanagement ein Ziel sein? Fraglos. Wir sagten ja bereits, dass dagegen nichts zu sagen sei, nur ist es eben kein Ziel von uns. Für uns – um die Liste der Dinge, um die es nicht geht, fortzusetzen und erst einmal abzuschließen – geht es eben im Leben auch nicht um Priorisierung, Selbstorganisation und Zeitmanagement oder wie immer man alternativ diese Dinge nennen mag. Wir hatten gesagt, dass wir uns nur aus Notwendigkeit mit diesen Dingen beschäftigen. Warum aber sind sie überhaupt notwendig?

Die Antwort darauf an dieser Stelle in den nächsten Tagen.

Mehr zum Thema:

Blick ins AGILEment-Buch, Teil 3: Nur 24 Stunden

Blick ins AGILEment-Buch, Teil 2: Notwendigkeiten

Dr. Andreas Kellner

Andreas Kellner ist Vater zweier Töchter, promovierter Politikwissenschaftler und Geschäftsführer dreier Firmen. Selbstorganisation war für ihn lange reine Notwehr, heute gibt er Seminare zum Thema.

Preise tickern in Echtzeit: gutschein.shop geht online

gutschein.shop: Preise tickern in Echtzeit
gutschein.shop: Preise tickern in Echtzeit

Was fällt Ihnen auf dem Bild der gutschein.shop-Seite auf? Richtig: Ein 25 €-Gutschein wird zum Preis von 20,55 € angeboten. Allerdings müssen Sie schnell sein: Die Preise auf gutschein.shop verändern sich jede Sekunde. Ein ausgeklügelter Algorithmus sorgt dafür, dass der Nutzer selbst entscheiden kann, zu welchem Preis er kauft: ebay 2.0, sozusagen.

gutschein.shop ist seit heute online, zunächst mit Gutscheinen verschiedener Nennwerte für 9 verschiedene, allseits bekannte Shops, von zalando bis NETFLIX. Wir wünschen der walou AG, der Betreiberin der Seite und AGILEment-Kundin, viel Erfolg!

Dr. Andreas Kellner

Andreas Kellner ist Vater zweier Töchter, promovierter Politikwissenschaftler und Geschäftsführer dreier Firmen. Selbstorganisation war für ihn lange reine Notwehr, heute gibt er Seminare zum Thema.

Ziele – Aufgaben – Methoden & Werkzeuge: Eine Begriffsklärung nach AGILEment

Klare Hierarchie: Ziele, Aufgaben, Methoden und Werkzeuge
Klare Hierarchie: Ziele, Aufgaben, Methoden und Werkzeuge

Was ist ein Ziel? Was ist der Unterschied zwischen einem Ziel und einer Aufgabe? Und wie passen Methoden und Werkzeuge hier hinein?

Ziele: Worum es geht

Ein Ziel beschreibt einen Zustand, in dem etwas Gewünschtes erreicht ist. Das kann ein abgeschlossenes Projekt sein, ein eingerichteter und laufender Prozess, ein pünktlich besorgtes Geburtstagsgeschenk, ein entspannter Abend in hektischer Zeit. Ziele können kurzfristig, langfristig, groß, klein, geschäftlich oder privat sein. Es geht darum, dass wir diejenigen sind, die den Zustand erreichen wollen, in dem das Ziel erreicht ist. Dann ist etwas unser Ziel.

Aufgaben: Bestenfalls Mittel zum Ziel

Der größte Konkurrent unserer Ziele in den 24 Stunden, die wir täglich haben, sind unsere Aufgaben. Was unterscheidet Aufgaben von Zielen?

Eine Aufgabe kann nichts Gewünschtes erreichen, sie hat keinen Zweck an sich. Sie ist immer nur ein Schritt auf dem Weg zu etwas, im besten Fall auf dem Weg zur Zielerreichung; ein Mittel zum Ziel. Eine Aufgabe kann genauso gut eine Tätigkeit sein, wie ein Termin oder ein Dokument. Etwas ist meine Aufgabe, wenn ich es tun muss.

Methoden und Werkzeuge: Hilfsmittel

Methoden und Werkzeuge sind nichts weiter als das, was zur Erledigung einer Aufgabe notwendig ist. Wie Aufgaben nur Mittel zum Ziel sind, sind Methoden und Werkzeuge ebenfalls niemals Selbstzweck, sondern Mittel zur Erledigung von Aufgaben. Keinesfalls dürfen Methoden und Werkzeuge zu unseren Aufgaben werden. Sie dürfen auch nicht zu unseren Zielen werden, es sei denn, wir wollen dies ausdrücklich.

Fazit: Wie mit Aufgaben und Methoden/Werkzeugen umgehen?

Wollen wir uns Zeit für die Erreichung unserer Ziele verschaffen, sollten wir folgendes immer im Hinterkopf behalten: Wir müssen danach streben, unsere Aufgaben so effizient wie möglich zu erledigen. Das fängt mit ihrer Priorisierung an (unsere Empfehlung dazu hier im Video) und geht mit den Methoden und Werkzeugen, die wir zur Erledigung einsetzen, weiter.

Diese müssen dabei so sparsam wie möglich eingesetzt werden. Das bedeutet, dass wir versuchen sollten, so lange wie möglich mit den Methoden und Werkzeugen auszukommen, die wir bereits haben. Und: Jedes Werkzeug und jede Methode, die wir verwenden oder verwenden wollen, müssen vor allem zweierlei können: Sie müssen ihren Zweck tatsächlich erfüllen und dabei so einfach sein, wie irgend möglich.

Dr. Andreas Kellner

Andreas Kellner ist Vater zweier Töchter, promovierter Politikwissenschaftler und Geschäftsführer dreier Firmen. Selbstorganisation war für ihn lange reine Notwehr, heute gibt er Seminare zum Thema.

Zu Besuch beim „Hidden Champion“: AGILEment-Seminar bei LÜHR Filter in Stadthagen

Hidden Champion: LÜHR Filter in Stadthagen
Hidden Champion: LÜHR Filter in Stadthagen

Deutschland ist ja bekanntlich das Land der „Hidden Champions“, also der mittelständischen Unternehmen, die, außer in der jeweiligen Branche, niemand kennt und die doch in der Weltliga mitspielen.

LÜHR Filter: Anlagen zur Luftreinhaltung

Wir hatten kürzlich die Gelegenheit, ein Unternehmen dieser „Hidden Champions League“ für einen Tag zu besuchen: LÜHR Filter in Stadthagen hatte uns eingeladen, für seine Führungsmannschaft ein AGILEment Seminar durchzuführen.

Die LÜHR Filter GmbH & Co. KG baut mit 300 Mitarbeitern Anlagen zur Luftreinhaltung für die (Groß-)Industrie, und das weltweit und seit 75 (!) Jahren.

E-Mails und Tagesplanung: praktische Lösungen waren gefragt

Nach äußerst freundlichem Empfang war gleich klar, dass hier der typische Mittelstands-Geist des „weniger reden, mehr machen“ weht: Ohne lange Vorrede ging es los; man verstand sich auf Anhieb. Keiner im Raum hatte Interesse an theoretischen Abhandlungen und Wunder-Apps, gefragt waren vielmehr praktische Lösungen für echte Probleme.

Wie gehe ich, ohne die vertrauten Bordmittel (in diesem Fall „Microsoft Outlook“) verlassen zu müssen, effektiv mit E-Mails und Aufgaben um? Wie plane ich meinen Tag, damit ich tatsächlich an dem arbeite, was ich mir vorgenommen habe? Vor allem diese beiden Fragen interessierten die Teilnehmer und entsprechend lebhaft war die Beteiligung. Die mitgebrachten Beispiele für Choicing und Tagesplan-Erstellung wurden gleich durch „echte Fälle“ ersetzt – des Trainers Traum, sozusagen.

Nach 6,5 intensiven Stunden bekundete der Vertriebsleiter zum Abschluss die Hoffnung, dass die Impulse dieses Seminar-Tages nicht nur den Teilnehmern selbst, sondern auch deren Abteilungen zugutekommen mögen. Es würde uns freuen!

Dr. Andreas Kellner

Andreas Kellner ist Vater zweier Töchter, promovierter Politikwissenschaftler und Geschäftsführer dreier Firmen. Selbstorganisation war für ihn lange reine Notwehr, heute gibt er Seminare zum Thema.

Interview mit AGILEment-Nutzerin Kerstin Inger (Geschäftsführerin vipXL GmbH)

vipXL.de - Online-Shop für professionellen Friseurbedarf
vipXL.de – Online-Shop für professionellen Friseurbedarf

 

Wir haben mit Kerstin Inger, Geschäftsführerin der vipXL GmbH, ein kurzes Interview geführt, um herauszufinden, was sich für sie verändert hat, seit Sie AGILEment-Methoden und -Anwendungen im Alltag nutzt.

1. Seit wann verwenden Sie AGILEment?
Ich habe gleich nach dem Seminar am 20. Januar 2017 angefangen, AGILEment in meinen Alltag zu integrieren.

2. Welche AGILEment Werkzeuge nutzen Sie am häufigsten?
Choicing, Tagesplan und Ziele

3. Wie verwenden Sie diese Werkzeuge?
Mit Choicing priorisiere ich jeden Morgen meine Emails, um sie nach Wichtigkeit zu ordnen. So weiß ich immer, mit welcher Aufgabe ich beginnen sollte. Mit dem Tagesplan plane ich meinen ganzen Arbeitstag, damit ich an alles denke und später sehe was ich geschafft habe.
Ich lege mir meine monatlichen/jährlichen Termine in Ziele an, um sie nicht zu vergessen, wie z.B. Zahlungen, Planung von Events, monatliche FiBu, sonstige Terminvereinbarungen. Durch die regelmäßigen Erinnerungen rutscht mir nichts mehr durch; meine Zettelwirtschaft habe ich aufgegeben ;-).

4. Was hat sich mit AGILEment für Sie verändert?
Ich hab einen geplanten Tagesablauf, ich weiß wann ich was machen kann, kann den Tag gezielt planen, um abends den Kopf frei zu haben, da ich bereits alles erledigt habe, was eben ging. Ich kann mich besser auf andere Sachen konzentrieren, habe keine Zettelwirtschaft mehr. Ich kombiniere auch ein paar private Sachen in meinen Zielen oder meinem Tagesplan, damit ich das nicht vernachlässige.

5. Können Sie abends entspannter nach Hause gehen?
Ja, auf jeden Fall. Ich gucke mir abends nochmal den Tagesplan an und sehe was ich alles geschafft habe. Das ist ein tolles Gefühl.

6. Wem würden Sie AGILEment empfehlen?
Außendienstmitarbeitern und Selbstständigen, da sie viel selber organisieren müssen. Außerdem Assistent/Innen oder Managern.

7. Beschreiben Sie kurz Ihren Start in den Arbeitstag:
Ich fange an meine Mails zu checken, mache das Lead-Clearing, priorisiere meine Mails mit Choicing, erstelle einen Tagesplan und kann dann gut organisiert durchstarten.

Videoanleitung „Mini Projekt-Plan mit Zeitdauern und Checkboxen“ mit AGILEment Agenda

Video: Agenda für Mini Projekt-Plan mit Zeitdauern und Checkboxen
Video: Agenda für Mini Projekt-Plan mit Zeitdauern und Checkboxen

Mit AGILEment Agenda erstellen Sie einfach und schnell Tagesordnungen, Meeting-, Prozess- oder Projekt-Pläne, oder ganz allgemein jede Art von sauber strukturierter Liste.

In dem folgenden Video zeigen wir ein Praxis-Beispiel, wie man mit AGILEment Agenda einen Mini Projekt-Plan mit Zeitdauern und Checkboxen erstellt.

Video: AGILEment Agenda für Mini Projekt-Plan mit Zeitdauern und Checkboxen

Die Zeitdauern der einzelnen Themen können schnell und einfach geändert werden. Online gibt es einen Zeitstrahl, der einem anzeigt, wie viele Themen schon erledigt und wie viele Themen noch offen sind. Die verbleibende Zeit ändert sich also mit jedem Klick auf die Checkbox. So hat man zusätzlich einen Überblick, wie viel Zeit für alle verbleibenden Themen benötigt wird.

Außerdem lassen sich Themen einfach verschieben, neu hinzufügen, ändern oder löschen. Somit ist die Agenda immer auf den neuesten Stand.